Image
Filmpublizist
Country of origin
Deutschland

Peter Paul Huth (*1954) studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Anglistik und Geschichte in Köln, Marburg, Hannover sowie an der UC Riverside, Kalifornien, und der Ohio University, Athens. Als freier Kritiker schrieb er über Kino und Kultur für die Hannoversche Allgemeine Zeitung und das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt (Hamburg). Seit 1987 arbeitete er in der Spielfilmredaktion des ZDF. Bis 2011 war er verantwortlicher Redakteur der Kinosendung "Kennwort Kino" auf ZDF/3sat sowie Autor und Co-Autor von TV-Porträts zahlreicher namhafter Regisseure. Er war Mitglied der Kritikerjury in San Sebastián 1985, Huesca 1994 und Karlovy Vary 2013.

Articles

Peter Paul Huth kommentiert zustimmend die Preisverleihung in Venedig 2026 und hebt insbesondere den Gewinner des Goldenen Löwen, "Kvinde Ukendt" (Unknown Woman) von May el-Toukhy und "Un bon petit soldat" von Stéphane Brizé hervor, der den Preis für das beste Drehbuch und den Preis der INTERFILM-Jury erhielt.
Einen "Helden des Kapitalismus" porträtiert Alex Gibneys Dokumentarfilm "Musk", während "DAU" von Il'ja Chržanovskij die Opfer des Stalinismus heraufbeschwört.
Zwei politische Filme erregen die Aufmerksamkeit in den letzten Tagen des Festivals. "Naza" von Yuval Abraham und Rachel Szor dokumentiert in Aussagen von israelischen Armeeangehörigen die Strategien des Krieges in Gaza, die die Hamas ebenso wie die Zivilbevölkerung im Fokus haben. "Ritorno a Buenos Aires" von Mario Bechis erinnert an die Folter in der Zeit der argentinischen Militärherrschaft.
Florian Zellers "Bunker" handelt von einem Beziehungsdrama, mit Penelope Cruz und Javier Bardem als Protagonisten, während "Kvinde Ukendt" (Unknown Woman), der einzige von einer Regisseurin gedrehte Wettbewerbsbeitrag in Venedig 2026, von der Abhängigkeit von Frauen und der bedenkenlos gegen sie gerichteten (Alltags-)Gewalt in Dänemark kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt.
Vier italienische Filme hat Venedig 2026 im internationalen Wettbewerb programmiert, darunter "Succederá questa notte" (It Will Happen Tonight) von Nanni Moretti, "The Echo Chamber" von Andrea Pallaoro und "L'Estranea" (The Spiral) von Paolo Strippoli.
Mit verdrängter Schuld setzt sich Paul Scheaders „The Basics of Philosophy“ auseinander, mit Gewalt und Leidenschaft von Jugendlichen in einer psychiatrischen Einrichtung Cédric Kahns „15/18 – A Place to Heal“.
Zwei Filme zu Beginn des Festivals in Venedig 2026 beschäftigen sich mit imperialen Verwicklungen Amerikas im 20. Jahrhundert: "Wild Horse Nine" von Martin McDonagh und "Why Did You Kill People, Mr. Nelson?" von Shinya Tsukamoto.
INTERFILMs Festival-Korrespondent Peter Paul Huth berichtet über die Eröffnung der 83. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica.
Über Filme von Juan Antonio Bardem, Paul Thomas Anderson und mit Irène Jacob
Zu Filmen von Regisseur Mitchell Leisen (1898-1972)

Aktuelles

Peter Paul Huth kommentiert zustimmend die Preisverleihung in Venedig 2026 und hebt insbesondere den Gewinner des Goldenen Löwen, "Kvinde Ukendt" (Unknown Woman) von May el-Toukhy und "Un bon petit soldat" von Stéphane Brizé hervor, der den Preis für das beste Drehbuch und den Preis der INTERFILM-Jury erhielt.
Einen "Helden des Kapitalismus" porträtiert Alex Gibneys Dokumentarfilm "Musk", während "DAU" von Il'ja Chržanovskij die Opfer des Stalinismus heraufbeschwört.

Events

16.02.2025
Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin

Movie search