Nach den vielversprechenden Nominierungen wirkte die Oscar-Verleihung wie eine Enttäuschung. Zum ersten Mal hatte die Academy internationale Filme wie „Sentimental Value“ aus Norwegen und „Secret Agent“ aus Brasilien in der Kategorie als beste Filme nominiert. Doch am Ende waren es amerikanische Produktionen, die sämtliche Preise abräumten.
Das 43. Internationale Dokumentarfilmfestival Nyon und 18. Festival Visions du Réel, das vom 20.-27. April stattfand, kann nicht nur bezüglich einem erneut ansteigenden Zuschauerinteresse, sondern auch im Blick auf die Qualität der programmierten Filme und die interessante Angebotsvielfalt in den Ateliers eine positive Bilanz ziehen. In der Beurteilung der langen Film waren sich unabhängig voneinander die internationale und die interreligiöse Jurys ziemlich einig.
Das 26. Internationale Film Festival Fribourg vom 24. – 31. März 2012 fand erstmals unter der Leitung von Thierry Jobin statt. Neben neuen interessanten Sektionen waren alle Wettbewerbsfilme sehenswert: «Histórias que só existem quando lembradas» – ein sehr schön fotografierter Film voller Symbole über Vergänglichkeit, Erinnerung und Tod – gewann den Preis der Ökumenischen Jury. Aus dem Süden – südlich der Sahara – waren gerade mal drei Filme zu sehen.
Immer häufiger beschäftigt sich das Kino mit der Frage, wie man der Prophezeiung entgehen kann, die den Menschen auf die Tragödie festlegt. Wozu sich blenden wie König Ödipus, wenn der Schaden schon angerichtet ist? Warum nicht rechtzeitig die Augen aufmachen? Heike Kühn setzt sich mit Filmen der Berlinale 2012 auseinander.

Dossier

Die Listen dieses Dossiers fassen die kirchlichen Filmauszeichnungen vergangener Jahre zusammen.

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