Beim 57. Filmfestival „Visions du Réel“ in Nyon hat die Interreligiöse Jury ihren Preis an den Dokumentarfilm „Dentro“ von Elsa Amiel verliehen.
Filmrezension zu "Fools" von Heike Kühn.
Vor allem Erstlingswerken gibt die Kulturmetropole der französischsprachigen Provinz Quebec eine Bühne. In den Wettbewerb des bedeutendsten Festivals auf dem nordamerikanischen Kontinent gelangt nur eine Auswahl Produktionen, die zuvor noch nirgends gezeigt worden sind. Darin unterscheidet sich Montreal von der englischsprachigen Konkurrentin Toronto, so Dorothea Schmitt-Hollstein in ihrem Bericht zum 21. Wolrd Film Festival in Montréal 1997.
"Ich werde diesen Ort vermissen," sagt der ägyptische Freund auf der Uferpromenade von Locarno, die er seiner abendlichen Meditationsrunde vorbehalten hat - einer Pause der Besinnung in der Vielfalt der Bilder und Geschichten, die das Festival dem Besucher von morgens bis spät in die Nacht im Cinema Teatro des Casinos, in der Sporthalle des Palazzetto Fevi oder den anderen Kinos des Ortes verabreicht. Und, natürlich, auf der konkurrenzlosen Attraktion Locarnos, der magischen Freilichtbühne der Piazza Grande. Festivalbericht von Karsten Visarius.
Für die Erkundung des Films bietet das aktuelle Kinoprogramm nur beschränkt Gelegenheit. Mindestens kommt es einem so vor, wenn man gerade einen Blick auf eines der großen Schaufenster der Kinematographie geworfen hat, das die Berliner Filmfestspiele von Jahr zu Jahr zusammenstellen. Karsten Visarius berichtet über da Festival.
Der 1. Europäische John Templeton Filmpreis 1997 ging an "De Verstekeling" (Der blinde Passagier/The Stowaway) von Ben van Lieshout und wurde am 22. Februar 1998 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin verliehen.
Seit langem verteidigen sich die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen, die unter der Leitung von Angela Haardt beharrlich den Willen zur Reflexion filmischer Traditionen und Zukunftsvisionen bekunden, vor der Übermacht des Neuen, vor den Bilderfluten einer weltweiten Jahresproduktion von Kurzfilmen und Videos, in der das einzelne Werk untergeht, so Heike Kühn in ihrem Bericht zu den 42. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen.
Im 48. Jahr seines Bestehens, im vierten Jahr der Ära Marco Müller, die sich bislang nicht allein durch die Vielsprachigkeit des Festivaldirektors, sondern auch durch die Vielfalt filmästhetischer Sprach- und Kindheitsmuster auszeichnete, läuft das Festival von Locarno Gefahr, einen Ruf zu gewinnen. Festivalbericht von Heike Kühn
Rückblick auf die Geschichte des Films seit 1895 und das soziale und ästhetische Potential des Kinos.
Jury-Mitglied Gabi Hartmann stellt den Preisträger der INTERFILM-Jury beim 10. Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken vor.
Er sei ein wenig zurückgeblieben, sagen die Dorfbewohner von ihm. Sie sagen es mit jener besorgten Gutmütigkeit, die bekundet, daß sie ihm jedes Verständnis einzuräumen bereit sind. Filmrezension zu Jiři Menzels "Heimat, süße Heimat" von Karsten Visarius.

Dossier

Die Listen dieses Dossiers fassen die kirchlichen Filmauszeichnungen vergangener Jahre zusammen.

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