52. Visions du Réel

Festival international de cinéma Nyon
15.04.2021 bis 25.04.2021
Nyon

Am 15.4. begann das 52. Filmfestival Visions du Réel in Nyon in einem hybriden Format: mit einem begrenzten Publikum "on site" und einer auch nur für Schweizer Zuschauer sowie Akkreditierte zugänglichen Online-Version. Nach einer in der Schweiz überraschend angekündigten Lockerung der Pandemie-Regeln wurde das Festival ab 22. April bis zum Abschluss am 25. April für das Publikum geöffnet. Die von INTERFILM und SIGNIS berufene Interreligiöse Jury vergab ihren mit 5.000 CHF Preis an "Little Palestine (Diary of a Siege)" von Abdallah Al-Khatib, der das Leben in einem palästinensischen Flüchtlinmgslager während des syrischen Bürgerkrieges festhält. Den Grand Prix des Festivals vergab die Internationale Jury an "Faya Dayi" von Jessica Beshir (USA, Äthiopien, Katar 2020), der ebenfalls den Preis der in Nyon erstmals teilnehmenden Fipresci-Jury erhielt.

Link: Festival-Website

Auszeichnungen

2020

Menschen im abgeriegelten Flüchtlingslager Yarmuk behaupten im syrischen Bürgerkrieg trotz Hunger und Perspektivlosigkeit ihre Menschlichkeit, während die humanitäre Welt außen vor bleibt. Wenn ein kleiner Straßenchor zu Pianobegleitung und Bombenlärm singt, reiht sich ihr Gesang ein in den traurigen Choral ähnlicher Belagerungen der Weltgeschichte.

Mehr zum Festival

Die Mitglieder der Interreligiösen Jury in Nyon 2021 berichten über ihre Erfahrungen und die Filme des internationalen Wettbewerbs.
Das hybrid veranstaltete 52. Festival Visions du Réel in Nyon begann mit erheblichen Einschränkungen, konnte aber für die letzten vier Tage für das Publikum geöffnet werden. In seiner Festivalvorschau berichtet Hans Hodel über diese Entwicklung.