Der überragende Film des Berlinale-Wettbewerbs 2011 war Nader und Simin. Eine Trennung (Jodaeiye Nader az Simin) des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi (Alles über Elly, 2009), da war sich die Ökumenische Jury schnell einig, Bären-Jury (zwei silberne und der goldene Bär) und Presse sahen das ähnlich. Es geht um die Geschichte ...
Als gewissenhafte Seismografen des Zeitgeschehens präsentieren sie sich bei den Internationalen Filmfestspielen Mannheim-Heidelberg (IFFMH) jedes Jahr aufs Neue: junge Regisseure und Regisseurinnen, kaum bekannte Newcomer.
Was soll ein Dokumentarfilm? Wann wird er seinem Auftrag gerecht und wer definiert diesen überhaupt? Darf, muss es eine Haltung geben? Es war auffällig, wie rasch man bei Diskussionen der Wettbewerbsfilme in Leipzig 2010 auf diese grundsätzlichen Fragen kam und es sprach für die Qualität des Jahrgangs bzw. der Auswahl, dass man diese Fragen auch besprechen musste: So Jakob Hoffmann, Präsident der Ökumenischen Jury, in seinem Bericht zum Festival.
Dietmar Adler, Mitglied des Steering Committees von INTERFILM und selbst Pfarrer, stellt Pfarrerfiguren aus Filmen und Fernsehserien vor und bezieht sie u.a. auch auf die Erfahrung realer kirchlicher Amtspersonen - aus der Innen- und Außenperspektive
Christine Stark, die frühere Filmbeauftragte der Reformierten Medien in der Schweiz, berichtet über das 63. Filmfestival Locarno (2010): Das Dach seines Hauses ist undicht, aber einen Dachdecker kann er sich nicht leisten. Dennoch ist es gut genug...
Pfarrerin Angelika Obert, Radio- und Fernsehbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und Präsidentin der Ökumenischen Jury, predigte unter dem Thema „Offen füreinander“ über die Geschichte vom Turmbau zu Babel (1. Mose 9, 1-11) im Kontext der Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte 2, 1-13).
Dossier
Für INTERFILM hat Peter Paul Huth das Festival de Cannes 2026 beobachtet und ausführlich darüber berichtet. Seine Texte sind in diesem Dossier zusammengestellt.