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Oberhausen
Auszeichnungen
2025

Zugleich ein zutiefst liebevoller, handgeführter Film und messerscharf in seiner Erkundung des grundlegenden „Warum" des Lebens — eine Frage, die für einen 3-jährigen Jungen, der durch ein griechisches Dorf läuft, ebenso gültig ist wie für einen alten Mann. Es gelingt ihm, seine volle Geschichte zu erzählen, in 3 Minutten, ohne viel zu erklären oder zu vereinfachen.

Der Film ist organisch und folgt dem Jungen in einem spielerischen Tempo, das dem Film die Energie des Jungen verleiht. Die Bilder schildern die giechische Stadt durch Kinderaugen als weißes Licht und Konturen — mit der Kirchenglocke als fernem Ziel.

2025

Eine gelungene Dokumentation, die ein schwieriges Thema auf sehr einfühlsame Weise aufgreift und es schafft, eine besondere Problematik universell zu machen.

Die Hauptfigur findet ihre Stärke darin, in sich selbst zu ruhen und den Tanz zu spüren – anstatt sich vom Blick und dem Urteil anderer leiten zu lassen. Der Film schildert diese Bewegung durch authentische Charaktere und eine Handlung, die der Dokumentation beinahe das Gefühl eines fiktiven Dramas verleiht. 

Der fürsorgliche Blick der Regisseurin sorgt dafür, dass der Film persönlich bleibt, ohne das Private bloßzustellen. Der Tanz entsteht nicht nur durch die Musik, sondern in der Zusammenarbeit mit dem Tanzlehrer, in der Natur und in ihrer Fantasie.

Dark Channel
Regie:
2025

Der Filmtheoretiker Siegfried Kracauer formulierte einst, dass der Film es vermag, „gewöhnliche unsichtbare Dinge" zu zeigen, um Aspekte der Wirklichkeit zu beschreiben, die technisch gesehen sichtbar sind, im Alltag aber meist unbemerkt bleiben. Das Kino zeigt in seinen besten Momenten genau diese flüchtigen, alltäglichen, scheinbar banalen Augenblicke, die wir gewöhnlich übersehen oder ignorieren. Die Ökumenische Jury möchte ihren Preis an einen Film verleihen, der zugleich schlicht und ungemein poetisch, vielschichtig und emotional berührend ist. Der Filmemacher schafft einen filmischen Raum, nutzt das Licht, um über Licht nachzudenken, und macht es zu einer Lebenslinie oder – wenn man es so sehen möchte – zur spirituellen Gegenwart des Lebensflusses. 

slow, fast, slow
langsam, schnell, langsam
2025

Es ist sehr selten, eine junge Filmemacherin zu finden, die ein solches Gespür für Timing und schwarzen Humor hat, dass sie sowohl Memento Mori als auch Carpe Diem in nur vier Einstellungen und einer Minute zeigen kann.

Jury

Ökumenische Jury: Internationaler Wettbewerb

Der Preis der Ökumenischen Jury im Internationalen Wettbewerb ist mit 2.000 € dotiert, gestiftet von der Katholischen Filmarbeit in Deutschland un dem Evangelischen Kirchenkreis Oberhausen.

Ökumenische Jury: Kinder- und Jugenfilmwettbewerb

Der Preis der Ökumenischen Jury im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb ist mit 1.500 € dotiert, gestiftet von der Katholischen Filmarbeit in Deutschland und dem Evangelischen Kirchenkreis Oberhausen.

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