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Soziologin, Journalistin und TV-Produzentin
Country of origin
Italien

Nach ihrem Studium der Soziologie und Sozialpsychologie in Florenz und Rom arbeitete Gianna Urizio (*1946) als Fernsehproduzentin und Autorin für die Sendung „Protestantesimo“ des italienischen Fernsehsenders Rai Due. Als Programmleiterin drehte sie weltweit zahlreiche Dokumentarfilme, in denen sie verschiedene Herangehensweisen an Glaubensrichtungen, Kulturen und Lebensweisen beleuchtete. Von 1993 bis 1998 war Gianna Urizio Chefredakteurin der Sendung. Zu dieser Zeit engagierte sie sich auch in der internationalen ökumenischen Welt, zunächst im Rahmen des Development Education Programme des Ökumenischen Rates der Kirchen, dann bei der WACC (World Association of Christian Communication) und bei INTERFILM. Von 2002 bis 2005 war sie Präsidentin von WACC Europe. Im Jahr 2002 gründete sie gemeinsam mit anderen den italienischen protestantischen Filmverband „Roberto Sbaffi“ und wirkte an der Einrichtung einer INTERFILM-Jury bei den Filmfestspielen von Venedig mit (seit 2011). Von 2004 bis 2019 war sie Mitglied des INTERFILM-Vorstands. Seit 2019 ist sie Ehrenmitglied von INTERFILM. Auch im Ruhestand setzt sie sich in Rom, wo sie lebt, weiterhin aktiv für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden ein.

Aktuelles

In seinem Rückblick auf das Festival hebt Peter Paul Huth vor allem Filme der Reihe Cannes Classics hervor.
Die Preisverleihung in Cannes endete mit einer Überraschung. Paweł Pawlikowski mit „Fatherland“ und Ryusuke Hamaguchi mit „Soudain“ waren die Favoriten, die beim Ranking der Kritiker in Führung lagen, dicht gefolgt von Andrej Svjagincev mit „Minotaur“.

Events

16.02.2025
Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin

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