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Filmproduzent
Country of origin
Ungarn

András Bőhm (*1953) ist ein ungarischer Filmproduzent, dessen Karriere sich über vier Jahrzehnte erstreckt. Als Sohn von Holocaust-Überlebenden ist er nach wie vor ein engagiertes Mitglied der jüdischen Gemeinde und insbesondere in der Synagoge in der Dohány-Straße in Budapest aktiv. Er begann seine Karriere als Filmemacher in den 1970er Jahren und etablierte sich schnell durch die Zusammenarbeit mit den renommiertesten Regisseuren Ungarns, darunter Miklós Jancsó, Károly Makk und Márta Mészáros. Seine Arbeit spiegelt sein tiefes Engagement für künstlerische Exzellenz und kulturelles Erbe wider. Nach dem politischen Wandel Anfang der 1990er Jahre spielte Bőhm eine Schlüsselrolle bei der Neugestaltung der ungarischen Filmindustrie und setzte sich für strukturelle Reformen und kreative Erneuerung ein. Sein jüngster Dokumentarfilm über Rabbi Sándor Scheiber – Mentor einer neuen Generation ungarischer Rabbiner – ist ein Beweis für sein anhaltendes Engagement für das kulturelle Gedächtnis und das filmische Erzählen.

Aktuelles

Der Dokumentarfilm "La Beauté de l'Âne" von Dea Gjinovci hat den von einer ökumenischen Interfilm-Jury vergebenen Prix Célestine beim Human Rights Film Festival Zürich 2026 gewonnen.
Nach den vielversprechenden Nominierungen wirkte die Oscar-Verleihung wie eine Enttäuschung. Zum ersten Mal hatte die Academy internationale Filme wie „Sentimental Value“ aus Norwegen und „Secret Agent“ aus Brasilien in der Kategorie als beste Filme nominiert. Doch am Ende waren es amerikanische Produktionen, die sämtliche Preise abräumten.

Events

16.02.2025
Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin

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