54. Internationale Filmfestspiele Berlin

05.02.2004 bis 14.02.2004
Berlin

Auszeichnungen der Ökumenischen Jury

Just a Kiss
Regie:
2004

Am Beispiel der Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mann pakistanischer Herkunft und einer katholischen Lehrerin thematisiert der Film die kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Fronten, die es für ein gemeinsames Zusammenleben zu überwinden gilt. Ein überzeugendes Plädoyer für gegenseitige Akzeptanz und interkulturelle Verständigung.

Die Zeugen
Regie:
2003

Auf ausgezeichnete Weise setzt der Film künstlerische Mittel ein, um die moralischen Probleme in einer Kriegssituation darzustellen. Er zeigt, dass sogar in dieser Situation humanes Handeln möglich ist. Der einzige Weg zu einer friedlichen Zukunft gelingt nur dort, wo das Risiko übernommen wird, Leben zu schützen und sogar der Respekt gegenüber den Feinden als menschlichen Personen gewahrt bleibt.

I Love to Work
2004

Der Film beschreibt eindrücklich das Leiden einer alleinerziehenden Frau, die an ihrem Arbeitsplatz ungerecht behandelt und dem Mobbing von Mitarbeitern ausgesetzt ist. Die Regisseurin betont auf herausfordernde und angemessene Weise das Recht auf Gerechtigkeit und menschliche Würde.

2004

"Folle embellie" ist zugleich eine einfühlsame Geschichte und eine umfassende Metapher. Der Film setzt den Wahnsinn des Krieges gegen die Krankheit von geistig Behinderten und fragt nach den Möglichkeiten der Heilung durch gemeinsames Handeln und gelingende menschliche Beziehungen.

 

Informationen: http://www.berlin-judentum.de/kultur/berlinale/2004/folle.htm