48. Internationale Filmfestspiele Berlin

11.02.1998 bis 22.02.1998
Berlin

Auszeichnungen

Central Station
Regie:
1998

In der zunächst nur widerwillig übernommenen Verantwortung für einen neunjährigen Jungen findet die alternde Dora schließlich neuen Lebensmut. Der Regisseur erzählt ebenso geradlinig wie sensibel eine Geschichte über die Suche zweier Menschen nach Identität.

1997

Ein verlassenes Kino, die Behausung einer verlassenen Großmutter, wird zum Symbol für die Verlassenheit des nicaraguanischen Volkes. Der Film, der mit geringsten Mitteln realisiert wurde, zeugt davon, wie das Leben selbst unter schwierigsten Bedingungen weitergeht.

Sue
Regie:
1997

Die Jury vergibt ihren Preis an Sue von Amos Kollek für sein eindrucksvolles Porträt einer arbeitslosen New Yorkerin, die sich zunehmend von ihrer Umwelt entfremdet und schließlich an ihrer Einsamkeit zugrunde geht. Der Film schildert ohne melodramatische Effekthascherei die verzweifelte Suche nach Liebe und Nähe in einer Gesellschaft der Vereinzelung.

Heinwehkranke Augen
1997

"Heimwehkranke Augen" gibt ökonomischer Migration Gesichter. Wir begegnen Menschen aus Thailand und von den Philippinen, die in Taiwan hart arbeiten, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Wir werden Zeugen ihrer Einsamkeit und ihrer Sehnsucht nach einem Zuhause. Es wird aber auch deutlich, aus welchen Quellen ihr Lebensmut kommt.

Mehr zum Festival

Karsten Visarius schreibt über Filme des Wettbewerbs der Berlinale 1998 ("Wag the Dog", "On connait la chanson", "Butcher Boy") und über einen Beitrag des Internationalen Forums des jungen Films ("Fragments Jerusalem").