Paul de Silva, geboren in Kalkutta, schloss sein Studium in Politik- und Sozialwissenschaften an der York University in Toronto mit einem Bachelor ab und promovierte im gemeinsamen Programm der York University und der Ryerson University in Kommunikation und Kultur. Er forschte in den Bereichen Kulturpolitik und der politischen Ökonomie von Bildschirmmedien in Kanada. Derzeit recherchiert und schreibt er ein Buch über das Kino der Diaspora in Kanada.
Er war über 30 Jahre in verschiedenen Funktionen in der Film- und Fernsehbranche tätig, unter anderem als Produzent und Regisseur von Dokumentar- und Spielfilmen, als Projektleiter bei der Canadian Broadcasting Corporation und als Vizeprogrammdirektor bei VisionTV, einem multireligiösen und multikulturellen Netzwerk mit Sitz in Toronto. Er arbeitete auch als Menschenrechtsbeauftragter bei der Regierung von Ontario und als Kommunikationsberater beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Nairobi, Kenia. Er unterrichtet Kurse in Filmproduktion und internationalem Kino an der Toronto Film School. Er arbeitet ehrenamtlich für die World Association of Christian Communication (WACC) und ist Co-Direktor des Diaspora Film Festivals in Toronto.
Produzent und Medienmanager
Country of origin
Kanada
Festivals
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Nach den vielversprechenden Nominierungen wirkte die Oscar-Verleihung wie eine Enttäuschung. Zum ersten Mal hatte die Academy internationale Filme wie „Sentimental Value“ aus Norwegen und „Secret Agent“ aus Brasilien in der Kategorie als beste Filme nominiert. Doch am Ende waren es amerikanische Produktionen, die sämtliche Preise abräumten.
Daria Pezzoli-Olgiati, Mitglied der Ökumenischen Jury, richtet den Blick auf die unterschiedlichen Formen und Funktionen familiärer Strukturen in den Wettbewerbsfilmen der 76. Berlinale.
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16.02.2025
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