Ali Biçer, ein Alevit, geboren 1960 in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, hat sich seit seinem 15. Lebensjahr für Demokratie und Freiheit eingesetzt und dafür 15 Jahre in türkischen Gefängnissen gesessen. Als zum Tod Verurteilter hat er erfahren, wie sich das Leben in seiner Zerbrechlichkeit, Endlichkeit und Begrenztheit auf wenige Quadratmeter anfühlt. Diese Zeit hat ihn gelehrt, dass der Mensch in seinem Geist und in der Phantasie frei ist. In der Haft hat er unter schwierigsten Bedingungen weiter für Zeitungen geschrieben. Er lebt seit seiner Freilassung in der Schweiz. Bisher sind von ihm in türkischer Sprache einige Bände mit Lyrik, Erzählungen und Theaterstücken erschienen. In Bern betreibt er im interkulturellen Treffpunkt Länggasse ein Restaurant.
Dichter, Journalist, Filmemacher und Gastwirt
Country of origin
Schweiz
Festivals
Aktuelles
In seinem Rückblick auf das Festival hebt Peter Paul Huth vor allem Filme der Reihe Cannes Classics hervor.
Die Preisverleihung in Cannes endete mit einer Überraschung. Paweł Pawlikowski mit „Fatherland“ und Ryusuke Hamaguchi mit „Soudain“ waren die Favoriten, die beim Ranking der Kritiker in Führung lagen, dicht gefolgt von Andrej Svjagincev mit „Minotaur“.
Events
16.02.2025
Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin