Michele Lipori (* 1980) studierte Kulturanthropologie mit Spezialisierung auf Islamwissenschaft und Ethno-Musikwissenschaft. Er ist Chefredakteur von Confronti, einer italienischen Monatszeitschrift für Religionen, Politik und Gesellschaft (www.confronti.net), eine der ersten Zeitschriften, die sich mit dem Thema Interreligiosität in Italien befasst hat. Er hat als Fotojournalist und Videomacher in verschiedenen Teilen der Welt gearbeitet, mit besonderem Augenmerk auf den Nahen Osten und den Balkan. Er ist einer der Autoren von "Protestantesimo", der Fernsehsendung des Evangelischen Kirchenbundes in Italien, die auf RAI, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Italiens, ausgestrahlt wird. Er war Mitglied der INTERFILM-Jury bei den 76. Internationalen Filmfestspielen von Venedig und ist seit 2019 Mitglied des INTERFILM-Vorstands
Anthropologe, Journalist und Projektmanager
Country of origin
Italien
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Zwei prominente Regisseure haben sich mit ihren neuen Filmen in eine fremde Kultur begeben, der eine Versuch ist schief gegangen, der andere war erfolgreich. Peter Paul Huth über "Fatherland" von Paweł Pawlikowski und "Histoires parallèles" von Asghar Farhadi.
Das Festival von Cannes gilt zu Recht als ein Hort der hehren Filmkultur, trotzdem herrscht an der Cote d’Azur ein entspannter Umgang mit amerikanischen Blockbustern. Wer schon länger dabei ist, wird sich erinnern, wie George Lucas einen Trupp galaktischer Krieger auf dem Roten Teppich dirigierte.
Events
16.02.2025
Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin