Am 19. Januar wird das 47. Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem deutsch-schweizer Film "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" von Nicolas Steiner eröffnet. Das Spielfilmdebut des Regisseurs handelt von einer Studentin (Luna Wedler), die als Schreibtherapeutin arbeitet, und einem vereinsamten, misanthropischen Alkoholiker (Karl Markovics), der sich als literarisches Talent entpuppt.
Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist dem deutschsprachigen Nachwuchsfilm gewidmet. Das Programm 2026 umfasst 146, die in vier Wettbewerben (Spielfilm, Dokumntarfilm, Mitellanger Film und Kurzfilm) sowie mehreren Nebenreihen gezeigt werden. Als Hommage an den gebürtigen saarbrücker Regisseur Wolfgang Staudte (1906-1984) wird sein Film "Herrenpartie" von 1964 gezeigt. Der im vergangenen Jahr gestorbene Marcel Ophüls wird mit mehreren Aufführungen seines restaurierten viereinhalbstündigen Dokumentarfilms "The Memory of Justice" von 1975 geehrt, der sich mit den Nürnberger Prozessen und den in ihnen verhandelten Zhemen auseinandersetzt.
Die Ökumenische Jury wird ihren mit 2.500 € dotierten Preis an einen Film des Spielfilmwettbewerbs verleihen. der 11 Beiträge umfasst.