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Saarbrücken

"Wovon sollen wir träumen" hat den Preis der Ökumenischen Jury beim Max Ophüls Preis 2026 gewonnen. Auch der Publikumspreis ging an den Film von Milena Aboyan und Constantin Hatz. Die Jury des Festivals verlieh ihren Spielfilmpreis an "Gropiusstadt Supernova" von Ben Volt (Deutschland 2026) und den Preis des saarländischen Ministerpräsidenten für die Beste Regie an Magdalena Chmieleska für "Teresas Körper" (Österreich 2026). Der Preis der Filmkritik für den Besten Spielfilm ging an "Wolves" von Jonas Ulrich (Schweiz 2026). Im Wettbewerb für Dokumentarfilme wurden "Die noch inbekannten Tage" von Jola Wieczorek (Österreich 2026) mit dem Preis der Festivaljury, "Eine Krankheit wie ein Gedicht" (_Deutschland 2026) mit dem Publikumspreis und "Terre rouge - Topographie du poète" von Fränz Hausemer (Luxemburg 2026) mit dem Preis der Filmkritik ausgezeichnet.

Am 19. Januar wurde das 47. Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem deutsch-schweizer Film "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" von Nicolas Steiner eröffnet. Das Spielfilmdebut des Regisseurs handelt von einer Studentin (Luna Wedler), die als Schreibtherapeutin arbeitet, und einem vereinsamten, misanthropischen Alkoholiker (Karl Markovics), der sich als literarisches Talent entpuppt.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist dem deutschsprachigen Nachwuchsfilm gewidmet. 2026 umfasste das Programm 146 Filme, die in vier Wettbewerben (Spielfilm, Dokumentarfilm, Mitellanger Film und Kurzfilm) sowie mehreren Nebenreihen gezeigt wurden. Als Hommage an den gebürtigen saarbrücker Regisseur Wolfgang Staudte (1906-1984) zeigte das Festival seinen Film "Herrenpartie" von 1964. Der im vergangenen Jahr gestorbene Marcel Ophüls wurde mit mehreren Aufführungen seines restaurierten viereinhalbstündigen Dokumentarfilms "The Memory of Justice" von 1975 geehrt, der sich mit den Nürnberger Prozessen und den in ihnen verhandelten Zhemen auseinandersetzt.

Die Ökumenische Jury verleiht ihren mit 2.500 € dotierten Preis an einen Film des Spielfilmwettbewerbs, der in diesem Jahr 11 Beiträge umfasste. 

Link: Festival-Website

Auszeichnung
2025

Was tragen wir in uns? Was geben wir weiter? Unsere Geschichte, unsere Verletzungen, unsere Menschlichkeit? Der Film zeigt in einem behutsamen Erzählfluss, dass alles zusammenhängt. Dass Empathie und Nähe möglich und zugleich schwierig sein können. Er lädt mit klaren Bildern dazu ein, genauer hinzusehen: auf Gewalterfahrung, Ausgrenzung, innere und äußere Kämpfe. Am Ende steht die leise Hoffnung, dass Heilung möglich wird, wo jemand den Mut hat, aus dem Schicksalshaften auszubrechen.

Jury

Ökumenische Jury

Der Preis der Ökumenischen Jury ist mit 2.500 EUR dotiert und wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Saarland-Landesarbeitsgemeinschaft e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland e.V., vertreten durch die Evangelische Akademie im Saarland, gemeinsam gestiftet.

Präsidentin

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