29. FilmFestival Cottbus

Festival des osteuropäischen Films
05.11.2019 bis 10.11.2019
Cottbus


Ein Film aus Bosnien und Herzegowina hat den Preis der Ökumenischen Jury beim FilmFestival Cottbus 2019 gewonnen: "Full Moon" (Pun mesjec) von Nermin Hamsagić. Dem bulgarischen Film "Sestra" (Schwester) von Svetla Tsotsorkov verlieh die internationale Festivaljury eine Lubina für den besten Film des Festivals. Eine weitere Lubina für die beste Regie ging an Teodor Kuhn für seinen Film "Ostrým nožom" (Mit einem scharfen Messer). Die Jury des Verbands der internationalen Filmkritik (Fipresci) zeichnete die russisch-jakutische Regisseurin Ljubov Borisova für ihren Film "Min urduber kyun khahan da kiirbet" (Die Sonne über mir geht nie unter) mit ihrem Preis aus. Die Jurys wählten die Preisträger aus den zwölf Einträgen des internationalen Spielfilmwettbewerbs.

Mit "Smuggling Hendrix", einer zypriotisch-griechisch-deutschen Koproduktion von Marios Piperidis, wurde das Festival eröffnet. Das Programm umfasste neben dem Spielfilmwettbwerb einen Kurzfilm- und einen Jugendfilmwettbewerb, Länderschwerpunkte zu Ungarn und Montenegro, eine Filmreihe zu den Veränderungen in Deutschland nach dem Mauerfall und Specials zur sozialistischen Architektur-Moderne und zu osteuropäischen Filmen zum Thema Migration. Weitere Reihen wie die Sektion "Spectrum" vervollständigten das Festival.

Link: Festival-Website

Link: Bericht auf ref.ch

Auszeichnungen

Full Moon
2019

Ein Polizist ist auf seiner Wache im Einsatz, während seine Frau ihr Kind im Krankenhaus zur Welt bringt. Während seiner Nachtschicht stellt er sich der alltäglichen Korruption des Systems.

Indem er den Festgenommenen zuhört, ändert er seine Einstellung und wünscht für sein Kind eine andere Gesellschaft. Auf überzeugende künstlerische Weise gelingt es dem Regisseur, sowohl die Enge der Situation wie auch die Perspektive der Hoffnung zu zeigen. (Foto: FilmFestival Cottbus)