INTERFILM-Ehrenpräsident Hans-Werner Dannowski (1933-2016) und Julia Helmke, INTERFILM-Präsidentin seit 2013, äußern sich - Dannowski 2003, Helmke 2014 - zu den vielfältigen Facetten des Verhältnisses von Kirche und Kino, Theologie und Film. Das Dossier enthält außerdem einen Überblick zur kirchlichen Filmarbeit, erschienen 2006, von Karsten Visarius, Leiter des Filmkulturellen Zentrums der EKD im GEP 1990-2017, sowie einen persönlichen Erfahrungsbericht zur Arbeit mit Filmen in theologischen Kontexten von Hans Hodel, langjähriger Jurykoordinator und Ehrenpräsident von INTERFILM seit 2019.
Artikel in diesem Dossier
Christentum und Kino
Gabriel Oukèmou würdigt eine neue französischsprachige Publikation zum Verhältnis von chrstlicher Religion und Kino
Erleuchtung gesucht
Auf der Suche nach Erleuchtung gehen Menschen heute eher ins Kino als in die Kirche. Aber Kino und Kirche haben vieles gemeinsam - es sind beides "Erzählgemeinschaften", wie Julia Helmke, Präsidentin von INTERFILM, festhält. Im Interview mit der Journalistin Kirsten Dietrich spricht sie darüber, was einen guten Film ausmacht und wann er als religiös verstanden werden kann.
Kino und Kirche: Seit Jahrzehnten im Dialog
Karsten Visarius, Leiter des Filmkulturellen Zentrums der EKD im GEP, zeichnet ein Bild der Filmarbeit der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland.
Kraftfelder des Konkreten
Hans-Werner Dannowski, Ehrenpräsident von INTERFILM, spricht aus Anlass des Kirchenempfangs in Cottbus 2003 zur Entwicklung des Verhältnisses von Kirche und Film in Deutschland
Filme sind mein Leben
Seit fünfzig Jahren lässt die englische Filmzeitschrift «Sight&Sound» alle zehn Jahre über den besten Film aller Zeiten abstimmen. Letztes Jahr wählten sowohl die Filmkritiker wie die befragten Regisseure «Citizen Kane» von Orson Welles (1941), die Geschichte eines machtgierigen amerikanischen Zeitungsmoguls. Nach 16-jähriger Tätigkeit als Filmbeauftragter der Reformierten Medien und einige Monate vor seiner Pensionierung fragt sich Hans Hodel, ob es auch für ihn den besten Film gibt, und was ihn als Theologen bewegt, wenn er sein Leben mit dem Film Revue passieren lässt.
Himmelfahrt und Ichzerfall
Karsten Visarius resumiert die Vorträge und Diskussionen, die während des von SIGNIS, WACC und INTERFILM organiserten Seminars unter dem Titel "Disregarding the Image - The Controversy About the Image in Present Cinema" währemnd des Filmfestivals Mannheim-Heidelberg 2002 stattfanden.