Olimpia Melinte (*1986) ist eine rumänische Schauspielerin, die im Theater und Film tätig ist. Sie studierte Schauspiel und hat einen Master-Abschluss in Darstellender Kunst von der Nationalen Kunsthochschule „George Enescu“ in Iași. Sie hat in zahlreichen Produktionen am Nationaltheater Iași mitgewirkt.
Ihre erste Filmrolle in "Cele ce plutesc" (The Floating Things, Regie: Mircea Daneliuc, 2010) brachte ihr zwei Nominierungen für den Gopo-Preis ein. Später spielte sie in "Sette opere di misericordia" (Seven Acts of Mercy, Regie: Massimiliano und Gianluca De Serio, 2011) mit, der auf internationalen Festivals wie Locarno ausgezeichnet wurde, und erhielt einen Schauspielpreis in Bobbio, Italien. Zu ihrer Filmografie gehören außerdem „Killing Time“ (Regie: Florin Piersic Jr., 2012) und „Caníbal“ (Regie: Manuel Martín Cuenca, 2013), die auf Festivals wie Toronto und San Sebastián gezeigt wurden.
Neben ihrer künstlerischen Karriere promovierte sie an der Nationalen Universität für Theater und Film „I.L. Caragiale“ in Bukarest mit einer Forschungsarbeit über die Darstellung von Frauen in Fernsehserien, den weiblichen Blick und den feministischen Diskurs. Seit 2022 ist sie Mitglied von SIGNIS Rumänien und Ehren-Co-Präsidentin des FILMIKON International Film Festival, das sich Filmen widmet, die von ökumenischen Jurys ausgezeichnet wurden.