Christoph Rehmann-Sutter absolvierte nach dem Studium der Molekularbiologie in Basel ein Zweitstudium in Philosophie und Soziologie und promovierte an der Technischen Universität Darmstadt zu einem biophilosophisch-ethischen Thema. Nach seiner Habilitation für Philosophie wurde er Assistenzprofessor für Bioethik an der Universität Basel und von 2001-2008 außerdem Präsident der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin der Schweiz. 2009 Berufung als Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften an das Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck. Verschiedene Gastprofessuren: Newcastle University, London School of Economics, gegenwärtig King’s College London. Zahlreiche Publikationen zu ethischen Themen im Umkreis der modernen Biowissenschaften und der Medizin, vor allem zu Genomik, Transplantationsmedizin und Entscheidungen am Lebensende. Er vertritt einen sozial- und kulturwissenschaftlich kontextualisierten und beziehungsorientierten Ethikansatz. Er interessiert sich besonders auch dafür, wie ethisch relevante Aspekte moderner Lebenszusammenhänge im Film dargestellt werden und führt an der Uni Lübeck Filmseminare für Studierende der Medizin durch.
Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften
Country of origin
Schweiz
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In seinem Bericht über die Nordischen Filmtage Lübeck 2016 hebt Jurymitglied Christoph Rehmann-Sutter neben dem Preisträger der INTERFILM-Jury eine Reihe anderer Filme hervor, etwa den Gewinner des NDR-Filmpreises.
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Einzelgänger mit charakteristisch-unterschiedlichen Handschriften: Peter Paul Huth setzt sich mit den neuen Filmen von Valeska Grisebach und Cristian Mungiu auseinander.
Wenn man gegen Ende des Festivals Bilanz zieht, ist man erstaunt über die Fülle an queeren Affären und Beziehungen, die man auf der Leinwand sieht. Am Anfang waren es mehr lesbische Konstellationen, in den letzten Tagen standen männliche Protagonisten im Fokus.
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