58. Nordische Filmtage Lübeck

02.11.2016 bis 06.11.2016
Lübeck

INTERFILM-Preisverleihung an Turid Øverseen, Produzentin von "Rosemari" (© NFL)

Die INTERFILM-Jury der Nordischen Filmtage 2016 hat den norwegischen Film "Rosemari" von Sara Johnsen mit ihrem mit 2500.- € dotierten Preis ausgezeichnet. Koproduziert mit Dänemark und Deutschland war er zugleich der Eröffnungsfilm des Festivals. Den NDR-Filmpreis gewann "Hjartasteinn" (Herzstein) von Guðmundur Arnar Guðmundsson aus Island. Der Debütfilm war zuvor von der Ökumenischen Jury in Warschau ausgezeichnet worden.

17 Filme standen im Spielfilmwettbewerb des Festivals, dass dem Filmschaffen Skandinaviens, Islands und der Ostseeanrainer gewidmet ist. Insgesamt zeigten die Filmtage in ihren verschiedenen Sektionen, darunter einer renommierten Kinder- und Jugendfilmreihe, 185 Produktionen. 

Link: Festival-Website

Link: Interview mit den Jurymitgliedern Astrid Baar und Christoph Rehmann-Sutter

Auszeichnungen

Regie:
2016

Die INTERFILM-Jury verleiht ihren Preis an einen intelligenten, geistreichen und komplexen Film über das Muttersein. Die 16-jährige Rosemari weiß nicht, wer ihre Mutter ist und macht sich auf den Weg, ihre Wurzeln zu finden. Sie findet unerwartete Dinge heraus, die letztendlich ihrem Leben eine neue Wendung geben. Der Film erzählt eine bisher noch nicht aufgegriffene Geschichte über eine Mutter-Tochter-Beziehung. Es geht darum, warum die Geburt und der Geburtsvorgang an sich wichtig sind und nicht nur einmal im Leben geschehen. 

Mehr zum Festival

In seinem Bericht über die Nordischen Filmtage Lübeck 2016 hebt Jurymitglied Christoph Rehmann-Sutter neben dem Preisträger der INTERFILM-Jury eine Reihe anderer Filme hervor, etwa den Gewinner des NDR-Filmpreises.