Dieser Film zeigt uns, wie westliche Gesellschaften derzeit an einem Scheideweg stehen und von extremen und radikalen Denkweisen sowie Gewalt bedroht sind. In diesem Zusammenhang würde Neutralität bedeuten, die aktuelle Situation zu akzeptieren, und ist keine Lösung. Unser Protagonist gibt uns ein Beispiel dafür, wie man handeln, sich engagieren, für Menschenrechte und Menschenwürde eintreten sowie demokratische Werte und Institutionen verteidigen kann. Der Regisseur Faraz Shariat bedient sich einer filmischen Sprache, die die Dringlichkeit und Schwere der heutigen Herausforderungen zum Ausdruck bringt, indem er Elemente aus Thriller, Western und Krimi kombiniert und so einen intensiven und eindrucksvollen Film schafft.
Festivals
"Staatsschutz" von Faraz Shariat hat den Preis der Ökumenischen Jury in Miskolc 2026 gewonnen. Den Emeric Pressburger Preis für den besten Film verlieh die Festivaljury an "L'Espéce explosive" von Sarah Arnold.