© Ezra Verbist

Eine gelungene Dokumentation, die ein schwieriges Thema auf sehr einfühlsame Weise aufgreift und es schafft, eine besondere Problematik universell zu machen.

Die Hauptfigur findet ihre Stärke darin, in sich selbst zu ruhen und den Tanz zu spüren – anstatt sich vom Blick und dem Urteil anderer leiten zu lassen. Der Film schildert diese Bewegung durch authentische Charaktere und eine Handlung, die der Dokumentation beinahe das Gefühl eines fiktiven Dramas verleiht. 

Der fürsorgliche Blick der Regisseurin sorgt dafür, dass der Film persönlich bleibt, ohne das Private bloßzustellen. Der Tanz entsteht nicht nur durch die Musik, sondern in der Zusammenarbeit mit dem Tanzlehrer, in der Natur und in ihrer Fantasie.

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