Der Film behandelt eines der sensibelsten Themen menschlicher Existenz in der gegenwärtigen Gesellschaft. Ein Kind zu haben und eine Familie zu gründen, ist der Wunsch vieler Menschen. Wenn ein Paar daran scheitert, sich diesen Wunsch zu erfüllen, stürzt es in eine tiefe Krise. Das Vertrauen in sich selbst und in den anderen wird auf eine harte Probe gestellt. Der Film wirft wichtige ethische Fragen auf, die Grenzen zwischen den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und den Einschränkungen der menschlichen Natur betreffend sowie der Notwendigkeit, die Spannung zwischen Wirklichkeit und Sehnsucht anzuerkennen. Mit einer gewinnenden kinematografischen Sprache bringt der Film die komplexen Gefühle der Figuren kühn und doch zart zum Ausdruck. Ihre inneren Konflikte führen die Figuren dahin, einen neuen Lebenssinn zu finden, der ihnen Erfüllung und Hoffnung bringt.
Festivals
Die Ökumenische Jury in Warschau 2026 verlieh ihren Preis an "The Child" von Linda Olte aus Lettland. Den Warschauer Grand Prix gewann "What Belongs to Others" von Grzegorz Dębowski.