Seit 1951 zeichnet die Jury der Evangelischen Filmarbeit, die von publizistischen, kulturellen und Bildungsinstitutionen der evangelischen Kirche in Deutschland getragen wird, einen aktuellen Kinofilm als FILM DES MONATS aus. Von 2001-2009 und kontinuierlich ab 2014 wählt die Jury am Ende eines Jahres aus den ausgezeichneten Filmen den FILM DES JAHRES. Mit dem undotierten Preis wird der Verleih des Films gewürdigt.
2025 wählte die Jury "Heldin" von Petra Volpe zum FILM DES JAHRES. Verliehen wird der Film durch die Tobis Film GmbH. Bei der Preisverleihung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am 12. Dezember nahm der Geschäftsführer der Tobis, Magnus Vortmeyer, die Preisurkunde persönlich entgegen. Der Film wurde durch eine Laudatio von Prof. Dr. Nina Fleischmann, die am Zentrum für Aus- und Weiterbildung in der Pflege in Hannover lehrt, gewürdigt und nach einem Grußwort der Regisseurin Petra Volpe vorgeführt.
"Heldin" war FILM DES MONATS Februar 2025. In der Begründung der Jury heißt es: "Regisseurin Petra Volpe und ihre Kamerafrau Judith Kaufmann folgen einer Krankenschwester durch ihren Arbeitsalltag: eine Schicht, konzentriert in 90 Minuten. In dem Maße, in dem die von Leonie Benesch wunderbar normal und nahbar gespielte „Heldin“ unter Druck gerät, dynamisiert sich die Handlung. Dabei verliert der Film nie die Bodenhaftung, bleibt genau im Detail – und findet wie seine Hauptfigur immer noch Zeit, die persönlichen Schicksale schwerkranker Patienten in den Blick zu nehmen. „Heldin“ ist eine Verbeugung vor den Menschen, die in unseren Krankenhäusern täglich Schwerstarbeit leisten, und erinnert daran, worum es in der „Pflegekrise“ tatsächlich geht: um Leben und Tod."