Ali Biçer, ein Alevit, geboren 1960 in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, hat sich seit seinem 15. Lebensjahr für Demokratie und Freiheit eingesetzt und dafür 15 Jahre in türkischen Gefängnissen gesessen. Als zum Tod Verurteilter hat er erfahren, wie sich das Leben in seiner Zerbrechlichkeit, Endlichkeit und Begrenztheit auf wenige Quadratmeter anfühlt. Diese Zeit hat ihn gelehrt, dass der Mensch in seinem Geist und in der Phantasie frei ist. In der Haft hat er unter schwierigsten Bedingungen weiter für Zeitungen geschrieben. Er lebt seit seiner Freilassung in der Schweiz. Bisher sind von ihm in türkischer Sprache einige Bände mit Lyrik, Erzählungen und Theaterstücken erschienen. In Bern betreibt er im interkulturellen Treffpunkt Länggasse ein Restaurant.
Dichter, Journalist, Filmemacher und Gastwirt
Country of origin
Schweiz
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Mythische Figuren und Bilder aus Kultur, Sport und Politik bildeten das Sujet einiger der Filme, die auf dem DocFest Sheffield 2026 gezeigt wurden. Peter Paul Huth setzt sich mit ihnen auseinander.
Wie weit sich das Genre des Dokumentarfilms entwickelt hat, konnte man in diesem Jahr wieder beim DocFest Sheffield (10.-15. Juni 2026) erleben. Das klassische Ideal des Direct Cinema oder Cinéma Verité hat sich gegenüber einer Vielfalt von filmischen Gestaltungsmöglichkeiten geöffnet. Bericht von Peter Paul Huth.
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16.02.2025
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