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Oberhausen
Das atmosphärisch dichte Miniatur-Drama kreist um das Verhältnis von Schicksal und aktiver Entscheidung, Phantasie und Realismus, Liebe und Sexualität, Verweigerung und Begehren, Frau und Mann. Es überzeugt durch das Zusammenspiel, Dialoge, Schauplatz und Atmosphäre und durch sein den Zuschauer physisch angreifendes Ende, dessen Ambivalenz in einem einzelnen Schlussbild visualisiert ist.
Der Film ist ein sich langsam steigernder Schrei des bedrängten Menschen für sein Recht auf Anerkennung als Individuum.
In seiner unter die Haut gehenden Wirkung lässt er sich auch als Allegorie der Situation des Asylanten in unserer Gesellschaft sehen.
Der Preis der INTERFILM-Jury ist mit 2.000 DM dotiert, gestiftet vom Evangelischen Kirchenkreis Oberhausen.