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Dichter, Journalist, Filmemacher und Gastwirt
Country of origin
Schweiz

Ali Biçer, ein Alevit, geboren 1960 in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, hat sich seit seinem 15. Lebensjahr für Demokratie und Freiheit eingesetzt und dafür 15 Jahre in türkischen Gefängnissen gesessen. Als zum Tod Verurteilter hat er erfahren, wie sich das Leben in seiner Zerbrechlichkeit, Endlichkeit und Begrenztheit auf wenige Quadratmeter anfühlt. Diese Zeit hat ihn gelehrt, dass der Mensch in seinem Geist und in der Phantasie frei ist. In der Haft hat er unter schwierigsten Bedingungen weiter für Zeitungen geschrieben. Er lebt seit seiner Freilassung in der Schweiz. Bisher sind von ihm in türkischer Sprache einige Bände mit Lyrik, Erzählungen und Theaterstücken erschienen. In Bern betreibt er im inter­kulturellen Treffpunkt Länggasse ein Restaurant.

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Peter Paul Huth kommentiert zustimmend die Preisverleihung in Venedig 2026 und hebt insbesondere den Gewinner des Goldenen Löwen, "Kvinde Ukendt" (Unknown Woman) von May el-Toukhy und "Un bon petit soldat" von Stéphane Brizé hervor, der den Preis für das beste Drehbuch und den Preis der INTERFILM-Jury erhielt.
Einen "Helden des Kapitalismus" porträtiert Alex Gibneys Dokumentarfilm "Musk", während "DAU" von Il'ja Chržanovskij die Opfer des Stalinismus heraufbeschwört.

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16.02.2025
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